Trumps Bildungsreformen lösen Debatte in kalifornischen Schulen aus

Die K-12-Bildungsreformen der Trump-Administration, einschließlich Gutscheine für Privatschulen und Lehrplanänderungen, werden in Kalifornien kritisch geprüft. Julie Marsh, Executive Faculty Director bei Policy Analysis for California Education, merkt an, dass der Staat trotz der Bemühungen des Bundes eine bedeutende Kontrolle über Schulentscheidungen behält. Konservative wie Joseph Komrosky unterstützen Trumps Fokus auf grundlegende Fähigkeiten und die Stärkung der Eltern, während andere die Auswirkungen auf gefährdete Schüler befürchten, insbesondere in Bezug auf Sonderpädagogik und Title-I-Finanzierung für einkommensschwache Schüler. Cesar Morales, Superintendent des Ventura County, hebt Bedenken hinsichtlich potenzieller Kürzungen und der symbolischen Auswirkungen der Auflösung des Bildungsministeriums hervor. Andy Rotherham von Bellwether weist darauf hin, dass die meisten von Trumps Vorschlägen noch nicht verwirklicht wurden, wobei die Bundesstaaten eine erhebliche Autorität über die Bildung haben. Lehrplanänderungen sind umstritten, insbesondere in Fächern wie Geschichte und Sozialkunde. Kayla Houston, eine Schülerin, berichtet von zunehmendem Mobbing, während Damian Martinez Ängste hinsichtlich Abschiebungen und wirtschaftlicher Folgen äußert. Kalifornische Beamte, darunter Generalstaatsanwalt Rob Bonta, stellen Bundesrichtlinien in Frage, die sich auf Transgender- und Immigrantenschüler auswirken. Die Schulbehörden sind gespalten, was unterschiedliche Meinungen in der Gemeinde widerspiegelt. Marsh betont die Unsicherheit hinsichtlich der endgültigen Auswirkungen der Reformen.

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