Am 17. Januar 2025 hat sich JPMorgan Chase & Co. (JPM) als der beste Performer unter den sechs größten US-Banken etabliert und zeigt eine überlegene Betriebseffizienz in ihren Ergebnissen des vierten Quartals. Trotz der Prognosen der Analysten für begrenztes Upside-Potenzial für die JPM-Aktie werden Faktoren wie sinkende Einlagenkosten und eine mögliche Lockerung der Vorschriften unter einer zweiten Trump-Administration erwartet, die den Finanzsektor unterstützen.
Zum Ende 2024 sind die größten US-Banken nach Gesamtvermögen wie folgt eingestuft: JPMorgan Chase, Bank of America, Citigroup, Wells Fargo, Goldman Sachs und Morgan Stanley. Wichtige Leistungskennzahlen sind die Renditen auf durchschnittliche Vermögenswerte (ROAA) und die Renditen auf durchschnittliches Eigenkapital (ROTCE). JPMorgan führt bei ROAA, während Morgan Stanley bei ROTCE dicht folgt.
Der aktuelle Zielbereich für den Leitzins des Federal Open Market Committee liegt zwischen 4,25 % und 4,50 %, was eine Senkung gegenüber früheren Niveaus darstellt und für Banken günstig ist, da es die Kreditkosten senkt. Analysten beobachten die Inflationsentwicklung genau, um die Fähigkeit der Fed zu beurteilen, die kurzfristigen Zinssätze weiter zu senken, was den Bankaktien zugutekommen könnte.
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von JPMorgan liegt bei 13,9, was deutlich unter dem von 21,7 des S&P 500 liegt und auf einen typischen Abschlag für Bankaktien hinweist. Etwa zwei Drittel der Analysten bewerten JPM als Kauf, obwohl das Konsensziel für den Aktienkurs in den nächsten 12 Monaten nur geringfügig über dem aktuellen Preis liegt.