Microstrategy (MSTR) meldete für das erste Quartal einen Nettoverlust von 4,2 Milliarden Dollar, hauptsächlich aufgrund unrealisierter Verluste aus seinen Bitcoin-Beständen gemäß den neuen FASB-Fair-Value-Rechnungslegungsregeln. Die Ankündigung erfolgte am Donnerstagnachmittag. Diese Regeln erlauben es nun, Gewinne aus Bitcoin-Preisanstiegen im Nettoergebnis widerzuspiegeln.
Trotz des Verlusts handelte die Microstrategy-Aktie am Freitag höher, nachdem das Unternehmen seinen „42/42-Plan“ zur Beschaffung von 84 Milliarden Dollar vorgestellt hatte. Dieser Plan zielt darauf ab, Bitcoin-Käufe durch Stammaktien und festverzinsliche Instrumente bis 2027 zu beschleunigen. Das Unternehmen besitzt bereits über 550.000 BTC im Wert von schätzungsweise 52 Milliarden Dollar zu aktuellen Preisen.
Analysten von Mizuho Securities und Bernstein behalten positive Ratings für MSTR bei und verweisen auf den First-Mover-Vorteil und die Skalierbarkeit als Bitcoin-Investmentvehikel. Mizuho bekräftigte ein „Kaufen“-Rating mit einem Kursziel von 650 Dollar, während Bernstein ein „Outperform“-Rating mit einem Ziel von 600 Dollar beibehielt. Die Strategy-Aktie notierte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung laut den MSTR-Preisdaten von The Block um 3,3 % höher bei 394,48 Dollar.